Goldwissen

Grundsätzlich fällt beim Kauf von Silber die volle Mehrwertsteuer an.
Viele große Edelmetallhändler, wie die Silbervorsorge der GVS Bullion Group, machen sich aber ein besonderes Steuersystem zu Nutze – und zwar die Differenzbesteuerung. Beim Import von bestimmten Silbermünzen wird in Deutschland 7% Einfuhrumsatzsteuer vom Einkaufspreis erhoben. Durch Zahlung dieser Steuer gelten diese Silbermünzen als voll versteuert. Ein Händler muss dann nur mehr die Umsatzsteuer von 19%, von der Differenz zwischen dem Einkaufspreis und dem Bruttoverkaufspreis, an das Finanzamt abführen. Daher kommt das Wort Differenzbesteuerung.
Anleger zahlen daher nur noch rund 7% Mehrwertsteuer – statt den vollen Mehrwertsteuersatz in der Höhe von 19%.
Die meisten Anleger bevorzugen aber den Kauf von Silber über ein steuerfreies Lager.
Silber muss speziell gelagert werden, um Milchflecken und Oxidation zu verhindern. Ein Hochsicherheitslager garantiert die bestmöglichste Lagerung von Silber.
Des Weiteren spart man sich so die komplette Steuer – man zahlt nur für den reinen Silberwert. Die GVS zählt zu den weltweit größten Betreibern von Silber- und Hochsicherheitslagern.

Im Juli 2017 ist die Geldwäsche-Novelle in Österreich in Kraft getreten. Edelmetalle können seitdem nur mehr bis zu einem Betrag von € 9.999,99 anonym erworben werden. In Deutschland wurde die Bargeldgrenze sogar auf € 1.999,99 herabgesetzt.
Große Bargeldmengen können genutzt werden, um Terrorismus zu finanzieren oder Geldwäsche zu fördern. Das Ziel dieser Geldwäscherichtlinien ist es dem entgegenzuwirken. Weiters möchte man so auch Schwarzlohnzahlungen oder Steuerhinterziehung erschweren.
Wird die Bargeldgrenze überschritten, muss eine Ausweiskopie vorgelegt werden. Die Kopie wird meistens mit der Kaufrechnung abgelegt und nicht weitergemeldet. Eine Weitermeldung ist nur dann notwendig, wenn der Verdacht auf Geldwäsche besteht. Die Identitätserfassung beim Kauf hilft also dabei Geldwäsche, Terrorismus und Steuerhinterziehungen zu bekämpfen. Bei Barzahlungen über € 50.000,00 ist außerdem ein Herkunftsnachweis des Geldes zu erbringen.
Beim Verkauf von Edelmetallen ist immer ein Ausweis mitzubringen. Dies dient zur Sicherheit bei Betrugsfällen oder Diebstählen. Weiters muss der Ankauf von einer Privatperson in der Unternehmensbuchhaltung genaustens dokumentiert sein. Damit wird sichergestellt, dass die Rechnung auch als Unternehmensausgabe anerkannt wird.
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